Namibia Teil 2

Seit dem 7. Oktober 2023 sind wir in Namibia (siehe auch Namibia Teil 1). Teil 2 beginnt mit dem vierten Mal, wo wir in Swakopmund sind und kurze Zeit später nach Windhoek fahren, und endet am 2. Januar 2024 mit dem Überqueren der Grenze nach Südafrika.

2.1.24

>>> Weiter nach Südafrika Teil 3


1.1.24

Oranjemund - 2024 beginnt mit Arbeit: Gleich zwei Mal bleiben wir im Sand stecken. Graben, Luft ablassen, Sandbleche unterlegen, Fahrzeug stossen - alles nützt nichts, und wir müssen uns von anderen herausziehen lassen - zuerst von einem Porsche Cayenne, dann von einem Ford Ranger. Auf diese Weise wird es Mittag, bis wir in die Minenstadt Oranjemund fahren können, und dort feststellen müssen, dass am Neujahrstag alles geschlossen und auswärts essen nicht möglich ist. Oranjemund war bis 2011 Eigentum des Diamantenkonzern NAMDEB und ist erst seit 2017 für Aussenstehende zugänglich. Was uns auffällt: viel Bäume und Rasen (inkl. Golf-, Fussball- und Kinderspielplätze), gut erhaltene Wohnhäuser (anstelle von Hütten), das Betonen, dass es hier keine Kriminalität gebe. Die Fahrt nach Südafrika verschieben wir auf morgen, kehren wieder zum Orange River Mouth Viewpoint zurück (bleiben dieses Mal aber auf festem Boden) und im kürzlich eröffneten Cafe Shipswreck gibt es dann doch noch etwas Gutes zu essen.

  • Das Wegfahren aus dem Sand schafft unser Fahrzeug nicht alleine
  • Wir fahren in die Diamantenminenstadt Oranjemund ...
  • ... wo früher die Mine alle Angebote betrieb ...
  • ... und viel Grünes pflanzte
  • Restaurants sind geschlossen und wir fahren zurück zum Café
  • Andere haben hier kleine Siedlungen aufgestellt
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31.12.23

Oranjemund - Am Morgen ist der Spar in Aussenkehr noch zu. Wir warten nicht, gibt es doch auf dem Weg nach Oranjemund in der Minenstadt  Rosh Pinah auch noch Läden. Die gut befahrbare Strasse führt dem Orange River entlang sowie durch die Wüste. Einmal überqueren wir den ausgetrockneten Zufluss des Fish River. Nach gut drei Stunden und 220 km kommen wir bei der Mündung des Oranje in den Atlantik an. Der in Google Maps eingetragene Campingplatz existiert nicht oder nicht mehr, und so campieren wir wie die Einheimischen irgendwo am Wasser.

  • Der Spar ist noch zu ...
  • ... also fahren wir ohne einzukaufen ...
  • ... durch die Wüste ...
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  • ... und manchmal dem Oranje entlang
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  • Wir machen einen Abstecher in die Minenstadt Rosh Pinah
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  • Angekommen an der Mündung des Oranje in den Atlantik ...
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  • ... wo vor 3 Wochen das neue Café eröffnet wurde


29.12.23

Aussenkehr - Die Zeit in diesem schönen Ressort am Orange River zu verbringen ist Erholung pur: die Temperatur ist angenehm warm, man kann zwischen Schwimmen im Fluss und im Pool auswählen, und wie alle andern grillieren am Abend auch wir.

  • Wo sollen wir schwimmen: im Orange River oder im Pool?
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28.12.23

Aussenkehr - Ausgegangene frische Lebensmittel helfen uns jeweils, einen schönen Ort zu verlassen und weiter zu reisen. Dieses Mal geht es an die Südafrikanische Grenze, welche vom Orange River (Oranje) gebildet wird. Hier werden Reben im grossen Stil angebaut und die Trauben werden gerade geerntet. Die Erntearbeiter*innen wohnen in einfachsten Hüttchen ohne Strom und Wasser (wir staunen, wie sie es unter diesen Umständen schaffen, trotzdem sauber und adrett gekleidet auszusehen). Zu unserem Standplatz  direkt am Fluss fährt man durch eine Reben- und Datteln-Plantage und der Spar Supermarkt ist nur 10 Fahrminuten entfernt. Dieser Ort gefällt uns, ist praktisch, und wir werden drei Nächte bleiben.

  • Es geht an die Grenze von Südafrika
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  • Am Orange River (Oranje) werden Reben gepflanzt
  • Zur Zeit ist Traubenernte ...
  • ... und die Landarbeiter*innen wohnen in Hütten ohne Strom und Wasser
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  • Im Gegensatz dazu ...
  • ... gibt es in der Lodge Luxus pur


27.12.23

Goibin Mountain Lodge - Tagsüber wird es über 36 Grad heiss. Also wandern wir am frühen Morgen zu zwei der Wasserstellen, an denen Grundwasser hochgepumpt wird. Danach etwas zum Fahrzeug schauen und haushalten. Am Nachmittag ziehen jeweils grosse Wolken auf, aber der Regen schafft es nicht bis zu uns. Gegen Abend fachsimpeln wir noch etwas mit den Schweizer Nachbarn, welche ebenfalls mit einem Sprinter-Wohnmobil unterwegs sind - nur schon viel länger als wir. Und nun freuen wir uns aufs Essen, welches die Farmerin heute für ihre Gäste zubereiten wird (ihr Mann ist für den Einkauf extra ins 116 km entfernte Keetmanshoop gefahren).

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  • Die Nester von Webervögeln (Social Wavers)
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  • Am Buffet der Farmersfrau geschöpft


25.12.23

Goibib Mountain Lodge - Von schönsten Schäfchenwolken begleitet fahren wir gut 600 km auf der Strecke zurück, welche wir vor 5 Tagen auf einem Abschleppwagen hochgefahren sind. In der Lodge ist es wie ein Heimkommen: Andre, der Farmer, begrüsst uns herzlich, und zwei Bekannte, welche wir vom Urban Camp in Windhoek her kennen, stehen aucĥ bereits dort.

  • Diese Strecke kennen wir bereits ...
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  • ... und diese Gästefarm sowie die direkten Nachbarn ebenfalls
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24.12.23

Windhoek - Frohe Weihnachten



22.12.23

Windhoek - Heute wird beim Womo noch die Spur eingestellt und jetzt ist es wieder reisebereit (nur wir sind es noch nicht ...).

  • Jetzt muss noch die Spur eingestellt werden
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  • 3 Tage nach der Panne schlafen wir wieder im Womo


21.12.23

Windhoek - Nicht einmal 4 Stunden hat es gedauert und die herausvibrierten Schrauben sind ersetzt, die Gewinde kontrolliert und auf beiden Seiten die Schrauben angezogen. Herzlichen Dank der Mercedes-Vertretung M+Z für den grandiosen Service! Morgen muss noch von einer anderen Firma die Spureinstellung kontrolliert werden, und dann ist unser Fahrzeug wieder reisebereit. Bei uns wird es noch etwas länger dauern ...

  • Am nächsten Tag ist das Fahrzeug um 8 Uhr bereits aufgebockt ...
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  • ... und nach 4 Stunden repariert


20.12.23

Windhoek - Heute geht es Ratz Fatz (wer würde das in Afrika erwarten?): Um 9:30 Uhr lädt der Abschleppdienst, welcher vom 150 km entfernen Keetmanshoop hergefahren ist, unser Fahrzeug auf. Einige Minuten später verletzt sich Markus am Bein, es blutet stark und wir fahren ins Canyon Roadhouse, wo er verarztet und mit dem Ratschlag verabschiedet wird, umgehend zum Arzt zu gehen. Unser Fahrer Gershin stellt sich als begnadeter Reiseführer und grosszügiger Gastgeber heraus, und organisiert in Keetmanshoop einen Arzttermin. 3.5 Stunden später ist die Wunde genäht und mit einem Zwischenhalt in Mariental geht es weiter nach Windhoek. Nach insgesamt 650 Kilometern öffnet uns die Mercedesgarage M + Z um 22 Uhr das Tor, eine Stunde später setzt uns Gershin vor dem Hotel ab, schenkt uns eine grosse Schachtel mit Datteln und eine mit Trauben, und nach diesem Tag staunen wir nur noch, wie viel Glück wir im Unglück hatten.

  • Das zu sehen tut innerlich weh ...
  • ... und das äusserlich
  • Im Canon Roadhouse wird zweite Hilfe geleistet ...
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  • Unser Fahrer Gershwin organisiert professionelle Hilfe ...
  • ... in Keetmanshoop
  • Es geht vorbei an Dattelfelder ...
  • ... und Trauben
  • Nachts um 22 Uhr öffnet die Mercedes Garage in Windhoek für uns das Tor


19.12.23

Fish River Canyon - Heute geht es früh los an den Rand der zweitgrössten Schlucht der Welt, des Fish River Canyons. Wir wandern und fahren von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Auf der Rückfahrt trübt dann aber ein unbekanntes Geräusch unter der Motorhaube unsere Freude. Auf der Suche nach der Ursache fallen unter anderem Schrauben aus dem Getriebe, ein beunruhigendes Klappern bleibt. Markus stellt das Pannendreieck auf und der morgige Tag wird dem Organisieren des Abschlepp- respektive Abführdienstes gewidmet sein (abschleppen kann man unser Fahrzeug nicht, es muss abtransportiert werden).
Um Mitternacht klopft es ans Womo. Draussen stehen zwei Frauen und ein Fahrer - wie sich herausstellt von der nahegelegenen Hobas Campsite (bereits zwei Stunde vorher klopften zwei Männer an, welche uns von 'unserer' Canyon Road Campsite suchen gekommen sind). Sie sagen uns, dass wir nicht im Park übernachten dürften, sondern in einer ihrer Cottages übernachten müssten. Immerhin: Sie rufen einen Abschleppdienst an, welcher uns morgen abholen und nach Windhoek bringen wird.

  • Früh stehen wir auf ...
  • .... lassen unterwegs Luft ab ...
  • ... und erreichen den Fish River Canyon im Morgenlicht
  • Wir gehen ...
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  • ... fahren ...
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  • ... fliegen ...
  • ... von Aussichtspunkt ...
  • ... zu Aussichtspunkt
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  • Wir sind glücklich ...


18.12.23

Canyon Road Campsite - Nur eine gute Stunde Fahrt und schon sind wir im Canyon Roadhouse, dem Ausgangspunkt zum Fish River Canyon. In Südafrika haben inzwischen die Sommerferien begonnen und viele Leute sind unterwegs. Trotzdem haben wir Glück und können heute das Fahrzeug an einen schattigen Ort stellen. Und auch morgen können wir beim Roadhouse übernachten - allerdings auf einem Betonplatz. Da wir aber voraussichtlich den ganzen Tag unterwegs sein werden, ist uns das egal. Und dann erhalten wir um Restaurant auch noch ein ausgezeichnetes Oryx-Steak mit äusserst feinem Gemüse. Uns gefällt es hier!

  • Weiter geht's ...
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  • zum Canyon Roadhouse
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17.12.23

Goibib Mountain Lodge - Ein ruhiger Sonntag weitgehend ohne Internet. In dieser Gegend sei 2023 der Regen ausgeblieben und der Farmer sagt, dass es kommenden Januar/Februar regnen müsse, sonst bedeute das für ihn und seine Rinder das Aus. Was soll / was kann man sagen, wenn jemand solch existenziellen Sorgen hat?

  • Ein ruhiger Sonntag auf der Gästefarm
  • Das Wohnzimmer des Bauernhauses
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16.12.23

Goibib Mountain Lodge - Fahren, Einkehren, Fahren, Einkehren, Fahren -   insgesamt 540 km durch kaum bewohntes Gebiet. Eingekehrt sind wir beide Male an der im Moment inaktiven Bahnlinie: Im Mai fuhr ein Zug in eine Sandwähe, entgleiste, und zerstörte das Trassee. Reparaturarbeiten sind keine ersichtlich, aber auf der Strasse transportieren nun viele neue Lastwagen Mangan zum Hafen von Luderitz. Zuerst halten wir beim gepflegten Hotel Bahnhof in Aus an, das zweite Mal im leicht morbiden Hotel Seeheim, wo es gnadenlos heiss ist. Gegen Abend kommen wir auf der Gästefarm Goibib Mountain Lodge an, es gefällt uns auf Anhieb und wir bleiben zwei Nächte.

  • Fahren ...
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  • ... einkehren ...
  • ... vorbei an Lastwagen, welche Mangan an den Hafen von Luderitz gebracht haben
  • ... ins Hotel Seeheim
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  • ... welches am Fish River liegt ...
  • ... und weiter ...
  • ... bis zu einer Gästefarm


15.12.23

Luderitz - Vom luxuriösen Lighthouse fahren wir vorbei an der weniger luxuriösen Reception hinunter auf den gewohnten Platz. Bereits heute verabschieden wir uns innerlich von dem wunderschönen Ort und morgen geht es weiter.

  • Wir verlassen das luxuriöse Lighthouse ...
  • ... fahren an der weniger luxuriösen Reception vorbei ...
  • ... an unseren gewohnten Platz ...
  • ... und verabschieden uns innerlich von diesem schönen Ort
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13.12.23

Luderitz - In den vergangenen 14 Tagen haben wir das prägnante rote Lighthouse von allen Seiten angeschaut und nun haben wir uns zu Weihnachten zwei Übernachtungen geschenkt.

  • Wir kehren zurück nach Luderitz ...
  • ... pumpen wieder Luft in die Reifen ...
  • ... fahren in einen Vorort ...
  • ... und lassen am Fahrzeug die Salzkruste entfernen
  • Danach ziehen wir für zwei Nächte ins Lighthouse
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12.12.23

Griffith Bay Luderitz - Schon zwei Mal haben wir den Standort gewechselt, weil der Wind unser Womo immer stärker schüttelte und es sandstrahlte. Delfine lassen sich keine blicken, obwohl es hier viele davon geben soll. Die Möwen hingegen verspeisen genüsslich die angeschwemmten Quallen, und die Flamingos scheint der Wind nicht zu stören. Nun, wir hoffen, dass das Fahrzeug das unwirtliche Wetter unbeschadet übersteht - und wir ebenfalls (ab morgen gibt es dann für uns während zwei Tagen Luxus pur).

  • Die Ebbe-Tümpel sind unglaublich schön ...
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  • ... und auch die Aussicht auf Halifax Island
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  • Weiter geht's
  • An der Mesem Bay ...
  • ... ist es sehr schön ...
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  • ... aber auch sehr windig ...
  • ... was anderen gar nichts ausmacht
  • Wir fahren jedoch weiter an die Griffith Bay


11.12.23

Halifax Viewpoint Luderitz - Heute geht es durch die Wüste von einer Bucht zur anderen und zur Abwechslung auch noch zu einer Höhle: kleiner Fjord, Eberlanz Höhle, Rocky Bay, Knochen Bucht, Essy Bay. Dann Kaffee und Kuchen im Cafe Diaz-Point. Mit dem Übernachten am Delfin Strand wird es nichts: zu ausgestzt ist der Ort und zu stark der Wind. Also fahren wir zum Halifax Viewpoint, wo wir nicht ganz so exponiert stehen.

  • Wir fahren von Bucht zu Bucht
  • Das Fahrzeug muss oberhalb des Kleinen Fjords parkiert werden
  • Das nächste Ziel ist die Eberlanz Höhle
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  • Fahrzeug wieder gefunden!
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  • Übernachten am Halifax Viewpoint
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10.12.23

Grosse Bucht Luderitz - Bis zur Grossen Bucht am Rande des Sperrgebietes ist es nur eine halbe Stunde Fahrt (das Sperrgebiet wurde vor 114 Jahren verfügt, damit keine Diamanten gestohlen werden). Ein schöner Sandstrand, der Wind schüttelt unser Fahrzeug und hohe Wellen peitschen das Wasser gegen die Küste. Eine wunderschön wilde Landschaft!

  • Die Fahrt zur Grossen Bucht dauert keine Stunde
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  • Der Übernachtungsplatz am anderen Ende der Bucht
  • Das Warten im Wind auf den Sonnenuntergang
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9.12.23

Luderitz - Heute ist wiederum ein schöner Tag. Das Meer vor uns ist fruchtbar, zum Beispiel an Quallen und Muscheln. Morgen werden wir diesen Ort vorübergehend verlassen.

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8.12.23

Luderitz - Am Morgen geniessen wir unser Inselparadies. Dann kämpfen wir uns gegen den Wind ins Stadtzentrum, wo am Nachmittag das Ortsmuseum und gegen Abend die Felsenkirche geöffnet sind. Beide Orte werden von deutschsprachigen Namibier*innen betreut. Nur die düstere Geschichte des früheren Konzentrationslagers auf Shark Island wird vom Museum totgeschwiegen. Beladen mit Einkäufen  werden wir einige Stunden später vom Rückenwind 'heim' geschoben.

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  • Das Ortsmuseum von Luderitz
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  • Stärkung muss sein ...
  • ... aber heute gibt es nicht Kaffee und Kuchen
  • Die Felsenkirche
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  • Noch schnell etwas einkaufen ...
  • ... und dann zurück "nach Hause"


7.12.23

Luderitz - Heute gibt es einen Ausflug zum Dias-Point im Westen von Luderitz. Es geht vorbei am Wasserkanal, in welchem jedes Jahr ein Speed Challenge der Windsurfer-Weltelite stattfindet, sowie an einem hübschen Salzsee. Am Diaz-Point gibt es Verschiedenes zu entdecken: eine Nachbildung des Kreuzes, welches der portugiesische Seefahrer Diaz 1488 bei seiner Landung hingestellt hat, ein Leuchtturm deutscher Herkunft, verlassene Häuser der Leuchtturmwärter (das letzte wurde bis 1998 bewohnt), ein nicht mehr funktionsfähiger Nebelhornturm ... und ein Restaurant mit gutem Kaffee. Weiter südlich gibt es einen schönen Punkt mit Aussicht auf die Halifax Insel.
Zurück in Luderitz hat ein Kreuzfahrtschiff im Hafen angelegt, welches gemäss Internet für 688 Passagiere zugelassen ist. Das ist es doch wert, nochmals ins Restaurant Essenszeit zu gehen, von welchem wir den Hafen überblicken können. Auch mögen wir die freundlichen jungen Frauen, welche hier arbeiten.

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  • Der Kanal für den Speed Challenge der Windsurfer*innen
  • Ein Salzsee
  • Der Diaz-Point
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  • Vom Seefahrer Diaz hinterlassenes Kreuz (Nachbildung). Im Hintergrund Nebelhorn- und Leuchtturm
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  • Der letzte Leuchtturmwächter verliess die Halbinsel 1998
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6.12.23

Luderitz - Mit dem Katamaran fahren wir zur Insel Halifax, wo Pinguine und Flamingos leben, vorbei an Delfinen und Seehunden. Danach ein feines Fischessen und ein Spaziergang durch das Zentrum mit den vielen Bauten, welche Deutsche vor gut 100 Jahren erstellt haben.

  • Dieser Katamaran bringt uns zum Halifax-Island
  • Zuerst geht es am Diaz-Point vorbei
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  • Die Halifax-Insel ist ein Vogelparadies ...
  • .. mit veritablen Pinguinen ...
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  • ... und Delfinen
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  • Auf der gleichen Strecke geht es zurück ...
  • ... in den Hafen
  • Wir haben genügend Zeit um Luderitz anzuschauen ...
  • ... mit vielen Gebäuden von Anfang letztem Jahrhundert (Bild: Bahnhof)
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5.12.23

Luderitz - Der Campingplatz auf Shark Island ist so windìg, dass ihn alle anderen nach höchstens zwei Nächten wieder verlassen. Und so geniessen wir die Aussicht meistens alleine.


4.12.23

Kolmanskop - 15 km ausserhaĺb der Stadt befindet sich die ehemalige Diamantenmine Kolmanskop. 1908 wurden hier erstmals Diamanten gefunden. Unter dem Schutz der damaligen Kolonialmacht Deutschland bauten Private die Infrastruktur zum Abbau auf. Im Ort lebten zeitweise 400 Weisse, und gut 1 km entfernt gab es Baracken für 800 Schwarze. Das Diamantenvorkommen erschöpfte sich mit der Zeit, die Siedlung entvölkerte sich, und 1956 zog die letzte Familie weg. Aus dem einst florierenden Ort wurde eine Geisterstadt.
Wir fliehen vor dem Wind und der Wärme ins Restaurant, wo das Weihnachtslied 'White Chrismas' gespielt wird.

  • Die frühere Diamantenmine Kolmanskop
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  • Für Weisse sei dies ein attraktiver Ort gewesen ...
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  • ... auch für die Freizeitgestaltung ...
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  • ... und mit schönen Wohnhäusern
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  • Die Baracken der schwarzen Arbeiter lagen ausserhalb des Ortes
  • Heute ist Kolmanskop eine Geisterstadt
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3.12.23

Luderitz - Wir stehen so schön, dass wir den Sonntag hier am Meer verbringen.

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2.12.23

Luderitz - Wir sind in einem wunderbaren Eckchen der Erde gelandet - allerdings einem mit einer sehr düsteren Vergangenheit: Felsen wie in den Bergen, Pinguine auf der Nachbarsinsel und Fische jagende Albatrosse. Die Deutschen betrieben hier auf Shark Island von 1904 bis 1907 ein Konzentrationslager, in welches sie Angehörige der aufständischen Völker Herero und Nama einsperrten. Von dieser schrecklichen Vergangenheit spüren wir bei schönstem Wetter nichts, und entschliessen uns, eine Weile zu bĺeiben.

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  • Erinnerung an ein trauriges Kapitel vor mehr als 100 Jahren
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  • Für Markus gibt es immer etwas zu reparieren


1.12.23

Luderitz - In Keetmanshoop füllen wir die Vorräte auf und fahren dann dort an Orte, welche uns besonders interessieren. Dazu gehören die verschiedenen Stadtteile, welche unter dem Mandat der Südafrikaner (bis 1990) für die einzelnen ethnischen Gruppen geschaffen wurden (Apartheid), und erkennen die Unterschiede immer noch sehr gut. Dann geht es 350 km westwärts durch weites unbebautes Gebiet, welches sein Gesicht immer wieder ändert, und vorbei an verschiedenen Geisterbahnhöfen. Angekommen in Luderitz beziehen wir den Platz auf einer Halbinsel. Hier kommen die Vorteile unseres Fahrzeugs voll zum Tragen: Draussen ist es windig und die Temperatur wird in der Nacht unter 20 Grad sinken. Für einmal würden wir nicht mit einem Dachzelt-Toyota tauschen.

  • Einkaufen in Keetmanshoop ...
  • ... und Besichtigen der Stadt
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  • Dann geht es Richtung Luderitz
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  • Draussen ist es sehr warm
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  • Es geht vorbei an verschiedenen Geisterbahnhöfen
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  • Wilde Pferde in der Nähe von Luderitz
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  • Ziel erreicht: Shark Island


30.11.23

Keetmanshoop - Fünf Kilometer vom Köcherbaumwald Rest Camp entfernt ist ein Ort mit dem Namen Spielplatz der Riesen (Giants Playground). Und wirklich sieht es aus als hätte jemand grosse Steinklötze aufeinander gestellt.

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29.11.23

Keetmanshoop - Heute haben wir den ganzen Tag Zeit für den Köcherbaumwald und für Haushaltsarbeiten.

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  • Der Köcherbaum-"Wald"
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  • Die Rinde eines Köcherbaumes ...
  • ... und das Innere eines Astes
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  • Das Nest einer Webervogelkolonie ...
  • ... und einer der Webervögel
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  • Klippschliefer
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28.11.23

Keetmanshoop - Wir verlassen die interessante und schöne Gästefarm in der Kalahari-Wüste, nachdem wir in der Nacht Besuch von 2 Skorpionen hatten. Nun fahren wir zurück auf die B1 und dann alles der Bahnlinie entlang Richtung Süden. In Mariental, dem Zentrum der Straussenzucht, machen wir den Mittagshalt und später unterbrechen wir die Fahrt nochmals in Gibeon, wo im 1. Weltkrieg Südafrikaner  die Deutschen besiegt haben. Unser Ziel ist der Köcherbaumwald in der Nähe von Keetmanshoop, wo wir einmal mehr problemlos einen Übernachtungsplatz finden.

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  • Es geht zurück auf die Hauptstrasse ...
  • ... und dann südwärts
  • In Mariental machen wir einen Mittagshalt
  • Hier werden auch Strausse gezüchtet
  • Der nächste Halt ist in Gibeon ...
  • ... wo ein Friedhof daran erinnert, dass hier im 1. Weltkrieg Südafrikaner die Deutschen besiegt haben
  • Unser Ziel ist erreicht: Der Köcherbaum-Wald in der Nähe von Keetmanshoop
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27.11.23

Jansen Kalahari Guest Farm - Wir bleiben nochmals eine Nacht auf der Guestfarm - wie wir meinen zum Entspannen. Im Aufgabenbereich von Markus gibt es dann aber Verschiedenes zu reparieren: Beim hinteren Nummernschild ist eine Schraube abgebrochen und bei der Teleskopleiter eine Feder. Im Laufe des Tages steigt die Temperatur auf über 40 Grad, dann gibt es ein kurzes Gewitter, und die Blätter spriessen im Eiltempo. Nach Sonnenuntergang spaziert ein Wüstenbewohner vor unserem Fahrzeug herum (siehe letztes Foto), welcher Ruth mit Entsetzen daran denken lässt, dass sie jeweils ohne Nachschauen ihre draussenstehenden Crocs anzieht.

  • Am Fahrzeug müssen einige Schrauben ersetzt werden ...
  • ... und es ist über 40 Grad warm
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  • Nach dem Regen spriessen die Blätter ...
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  • ... und in der Nacht kriechen Skorpione herum


26.11.23

Jansen Kalahari Guest Farm - Lake Oanob müssen wir verlassen, da wir keine frischen Lebensmittel mehr haben. In Rehoboth (28'000 Ew.) scheint die halbe Bevölkerung ebenfalls am Sonntagmorgen den Einkaufswagen im Laden herumzuschieben. Danach wird es auf der geteerten B1 gemütlicher, rechts die Namib-Wüste und links die Kalahari. Im Ort Kalkrand zweigen wir ab und fahren auf schöner Gravelroad bei 40 Grad Aussentemperatur 50 km zur Jansen Kalahari Guest Farm. Wir finden dort einen schattigen Stellplatz und der Wind macht die Hitze erträglicher. Gegen Abend steigen wir auf den Pick-up des Farmers und er zeigt uns sein Land (er baut Gemüse an, hat Rinder/ Schafe/ Ziegen, sowie für Gäste Unterkünfte und Wildtiere) und wir erfahren viel Interessantes. Zum Beispiel gibt es unter Farmern einen Handel mit Wildtieren und letzten Winter hat er zwei junge Giraffen für je 1'300 € erstanden ('junge' Tiere unter anderem deshalb, weil erwachsene Bullen nicht mehr stehend transportiert werden können). Bei Sonnenunter- und Mondaufgang  erhalten wir auf einer Düne den Apero und andere bleiben auch noch zum Dinner.

  • Vom Lake Oanob geht es zurück in die Stadt Rehoboth ...
  • ... wo wir die Vorräte auffüllen
  • Dann geht es weiter südwärts ...
  • Bis zum Ort Kalkrand, wo wir in die Kalahari-Wüste abzweigen
  • ... und weiter auf eine Guestfarm
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  • Gegen Abend zeigt uns der Farmer sein Land ...
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  • ... und gibt uns einen Apéro
  • ... andere bleiben auch noch zum Dinner
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25.11.23

Lake Oanob - Gestern auf dem Solarboot haben wir die Schweizerin Helena und ihren namibischen Mann Chris sowie ihre Schweizer Gäste kennengelernt. Heute dürfen wir sie zusammen mit diesen besuchen. Verschiedene Tiere kommen zum Schmusen und wir bestaunen die Eisenbahnanlage von Chris. Was für bereichernde Begegnungen! Zum Abschluss des Tages gehen wir ein letztes Mal ins Restaurant, wo wir inzwischen einen Stammtisch haben.

  • Wir dürfen das schweizerisch - namibische Paar Helen und Chris besuchen
  • Die Modelleisenbahn vom namibischen Chris
  • ... und eines ihrer anhänglichen Tiere
  • Danach gehts zurück und an unseren Lieblingsplatz im Resort
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24.11.23

Lake Oanob - Die Natur und wir blühen auf: Gestern Abend hat es geregnet, die Temperatur ist gefallen, und wir haben wie Murmeltiere geschlafen. Wo gestern ein verdorrtes Gebüsch stand, wachsen heute Blumen oder Blätter, und auf Sandbänken schiessen Kräuter in die Höhe. Wenn es immer so schön kühl wäre, könnten wir ewig in Afrika bleiben. Gegen Abend fahren wir mit dem Solarboot dem Sonnenuntergang entgegen und erfahren dabei Verschiedenes über das Leben in Namibia und über diesen Stausee.

  • Nach dem Regen schiesst das Kraut in die Höhe ...
  • Plötzlich sind Blumen da ...
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  • ... und die Webervögel bauen ihr Nest
  • Gegen Abend fahren wir mit dem Solarboot ...
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  • ... dem Sonnenuntergang entgegen
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23.11.23

Lake Oanob - Ein schöner See, von Zeit zu Zeit ein Lüftchen - und trotzdem schleppen wir uns herum wie halbtote Fliegen. Anspruchsvollere Aktivitäten sind nur am frühen Morgen möglich. Am Nachmittag kommt dann mit dem Donnergrollen kurz Hektik auf: Markise sowie sonstigen Sonnenschutz einholen, Hängematte aus dem Dornenbusch befreien, Wäsche abnehmen. Und dann ist der Spuk vorbei, ohne dass ein Regentropfen gefallen wäre. Dem Braai heute Abend steht nichts im Weg.

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  • Eine Wanderung am frühen Morgen ...
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  • ... später ist Siesta-Zeit ...
  • ... bis es gegen Abend etwas abkühlt
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22.11.23

Lake Oanob - Wir verlassen Windhoek und sind eine gute Stunde später im Süden am verästelten Stausee Oanob. Das gleichnamige Ressort bietet Campingplätze unmittelbar am See und wir erhaschen für die nächsten vier Tage  einen davon. Wunderbar: ein leichtes Lüftchen und Abkühlung im krokodilfreien See so oft wir wollen! Im Restaurant ein Austausch in Schweizerdeutsch bei einem kühlen Getränk und einem kitschigen Sonnenuntergang hinter dem See.

  • Wir verlassen Windhoek ...
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  • ... sind nach gut einer Stunde am Lake Oanob ...
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  • ... und ergattern einen Platz direkt am See
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  • Ein Rock Shandy in Schweizer Gesellschaft
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21.11.23

Windhoek - Am letzten Tag in Windhoek fahren wir ins Zentrum, wo es eine Reihe von Reparaturläden fürs Smartphones gibt. Da ist einmal das iPhone von Markus: Bei diesem funktioniert der Raumlautsprecher noch, nicht jedoch die Hörmuschel, und Ruth nimmt an, dass diese defekt sei. Der Kostenvoranschlag von 38 € ist ok, als dann aber das Gerät offen da liegt, eröffnet der Shopinhaber, dass die Gesichtserkennung mit dem Ersatzteil nicht mehr funktionieren werde (nur Apple könne die erforderlichen Infos überspielen. In Ruth steigen Gefühle von Zorn und Ohnmacht auf ...). Danach verlässt er den Laden und ihr wird klar, dass er das Ersatzteil zuerst besorgen muss. Nach 20 Minuten kommt er mit dem Teil zurück, sagt, dass er etwas probieren werde, und greift zum Lötkolben (bei Ruth kommt Verzweiflung hoch, stoppen kann sie die Reparatur am offenen Herzen aber nicht mehr). Zur ganz grossen Überraschung funktioniert die Gesichtserkennung wieder, und Hören ist auch wieder möglich, nachdem wir Bluetooth ausgeschaltet haben. Ganz problemlos war dann in einem anderen Geschäft die Speichererweiterung des Samsung-Handies. Noch Einkaufen im weihnachtlich dekorierten Supermarkt und dann zurück in das Urban Camp, wo wir feststellen, dass Schweizerdeutsch inzwischen die dominierende Sprache ist.

  • Operation am offenen Herzen des iPhones ...
  • ... und jetzt wir auch noch gelötet
  • Da ist später Einkaufen richtig erholsam
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  • Zurück im Camp ...
  • ... welches nun in Schweizer Hand zu sein scheint
  • ... mit Ausnahme einiger Einheimischer
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19.11.23

Die Nacĥt auf der Gästefarm war heiss und mückenreich. Am Morgen werden wir herzlich verabschiedet und schauen uns noch den Ort Usakos an. Verlotterte Gebäude erinnern an die Bedeutung, welche er früher als Zwischenhalt auf der Bahnlinie Windhoek - Swakopmund hatte. Danach fahren wir weiter durch eine zunehmend grüner werdende Buschlandschaft nach Windhoek. Das dortige Urban Camp haben wir als relativ kühl in Erinnerung und wir erhalten den gleichen beschatteten Platz wie vor 5.5 Wochen.

  • Fast die ganze Nacht durch war es sehr warm
  • Etwas fachsimpeln und ein herzlicher Abschied
  • Danach schauen wir die früher bedeutende Bahnstation Usakos an
  • Heute verlottern die Gebäude
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  • Weiter geht es nach Windhoek
  • Langsam werden die Bäume grün
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  • Nach 5.5 Wochen sind wir zurück im Urban Camp


18.11.23

Usakos - Viermal waren wir in Swakopmund - insgesamt 20 Nächte lang. Heute verlassen wir es, nachdem wir nochmals im bereits weihnachtlich dekorierten Supermarkt eingekauft haben, und fahren in den Süden. Den direkten Weg wollen wir unserem Fahrzeug nicht zumuten, also geht es auf der geteerten B2 zuerst einmal Richtung Windhoek und wir erhalten unterwegs die Gelegenheit, ohne Busse die nicht bezahlte Mautpauschale von ca. 44 € abzugeben. Da wir Zeit bis Ende Jahr haben, nehmen wir es gemütlich, zweigen nach 150 km in Usakos auf eine Gästefarm ab - und werden beim Aussteigen von der Hitze fast erschlagen. Auf der Farm gibt es eine Art Zoo. Auch feiert eine Africaans sprechende Gesellschaft einen 30. Geburtstag.

  • Weihnachten kündigen sich seit einer Woche an
  • Nun fahren wir Richtung Windhoek
  • Unterwegs stellt Road-Fund-Kontrolle fest, dass wir bei der Einreise keine Maut bezahlt haben
  • In Usakos fahren wir auf eine Gästefarm
  • Auf dieser werden Wildtiere gefüttert
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  • Ein 30. Geburtstag wird gefeiert ...
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  • ... und wir dürfen mitessen


17.11.23

Swakopmund - Eigentlich wollten wir heute weiterfahren, aber Campingnachbarn empfehlen uns die Tour "Little Five" (Big Five haben wir bereits gesehen). Kurzentschlossen melden wir uns an, werden um 8 Uhr abgeholt und fahren in die Dünen. Gewusst wo: Spuren lesen, genau hinschauen und eine Schlange ist in kurzer Zeit gefunden. Ähnlich ist es mit Blindschleiche, Chamäleon, Echse und verschiedenen Käfern. Nur ein Skorpion lässt sich nicht blicken, aber einen solchen haben wir bereits früher gesehen. Fünf Stunden später werden wir zurück gebracht und stillen den Heisshunger mit einer Fisch- und Meeresfrüchte-Platte.

  • Wir fahren in die Dünen um kleine Tiere zu suchen
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  • Namibian Sidewinder Adder
  • Palmato Gecko
  • Blindschleiche
  • Namaque Chameleon
  • Shivek snouted Lizard
  • Männlicher Tourist
  • Weibliche Touristin
  • Nahrung für Tourist*innen
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15.11.23

Swakopmund - Die Zeit auf dem Campingplatz verläuft gemächlich: Wir bekommen Besuche und lernen unsere Nachbar*innen kennen. Gegen Abend spazieren wir ans Meer.

  • Wir bekommen auf dem Campingplatz Besuch ...
  • ... und lernen einige unserer Nachbarn kennen
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  • Abends gibt es einen Spaziergang ans Meer
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